Die 12 berühmtesten Kugelblitz-Sichtungen der Geschichte: Der 5. Fall bleibt bis heute ungeklärt
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5. Die unerklärliche Begegnung der Sibirischen Expedition (1908)

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Zu den rätselhaftesten und unerklärlichsten Kugelblitz-Ereignissen der Geschichte gehört die Begegnung der Sibirischen Expedition von 1908. Eine wissenschaftliche Gruppe unter der Leitung des russischen Mineralogen Leonid Kulik untersuchte im Juni jenes Jahres das abgelegene Tunguska-Gebiet in Sibirien, als sie auf ein erstaunliches Phänomen stieß, das Experten bis heute vor ein Rätsel stellt. An einem Abend, als das Team sein Lager aufschlug, behaupteten sie, mehrere leuchtende Kugeln gesehen zu haben, die über den tiefen Wald schwebten und deren Größe von einem Tennisball bis zu einem Gymnastikball reichte. Anders als bei früheren Kugelblitz-Berichten blieben diese Kugeln außergewöhnlich lange bestehen – einige wurden angeblich länger als eine Stunde gesehen. Die Kugeln schienen sich zielgerichtet zu bewegen, durch Bäume zu gehen, ohne sie zu verbrennen, und sich sogar zu vereinen und zu teilen – ein Verhalten, das dem gesunden Menschenverstand der Physik widersprach. Am bemerkenswertesten war, dass einige Expeditionsmitglieder sagten, die Kugeln hätten auf die Anwesenheit von Menschen reagiert, ihren Kurs geändert, wenn man sich näherte, und sogar Menschen verfolgt. Das von diesen Kugeln ausgestrahlte Licht, dessen Farben von Weiß über Blau bis Rot reichten, soll sehr hell, aber nicht schmerzhaft anzusehen gewesen sein. Das völlige Fehlen jeglicher Gewitteraktivität in der Umgebung zu dieser Zeit stellt die konventionelle Verbindung von Kugelblitzen mit elektrischen Stürmen in Frage, was diese Episode noch mysteriöser macht. Darüber hinaus behaupteten die Expeditionsteilnehmer, in der Nähe der Kugeln ein seltsames Kribbeln und kurzzeitige Verwirrung verspürt zu haben. Trotz vieler Forschung und
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